Pressemitteilungen und News

Hier finden Sie die neuesten Pressemitteilungen zum Kammerorchester sowie weitere Neuigkeiten rund um den Verein.


Sommerkonzert 2016

In diesem Sommer präsentierte das Kammerorchester Bühl/Achern e. V. ein Serenadenkonzert mit heiteren Werken von Christoph Willibald Gluck, Robert Volkmann, Gustav Holst, Peter Warlock und Schostakowitsch. Als Höhepunkt des Abends unter dem Motto „Junge Solisten“ übernahmen drei junge Preisträger von „Jugend musiziert“ die Solopartien. Sie musiziertens bereits in mehreren Orchestern, u. a. im Landesjugendorchester.

Das Konzert am 9. Juli fand in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Hub statt, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feierte.

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Der fünfzehnjährige Benjamin Hofmann und die sechzehnjährige Jemima Bottesch sind beide Schüler bei Susanne Kaldor an der Musikschule Bühl. B. Hofmann spielte nun das Konzert D-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart und J. Bottesch die Rumänischen Tänze von Béla Bartók. Der siebzehnjährige Benedikt von Puttkamer spielte das Cello im Konzert Op. 129 von Robert Schumann.


16. Juni 2015, BNN

Partituren von zeitloser Schönheit

Kammerorchester Bühl/Achern gibt sein traditionelles Sommerkonzert im Friedrichsbau

Fürwahr - der Sommer hält Wort und bereitet Freude. Gleiches gilt es auch über das Kammerorchester Bühl/Achern zu berichten, das zu seinem traditionellen Sommerkonzert in den Friedrichsbau eingeladen hatte.

In diesem Jahr lagen Partituren von zeitlos klassischer Schönheit auf den Notenpulten. Roman Speck, Dirigent und Leiter des engagiert aufspielenden Ensembles, hatte Werke von Haydn und Mozart ausgewählt, womit er punktgenau richtig lag, denn die Nähe des künstlerischen Ausdrucks ist in den hier präsentierten Stücken sofort zu verspüren.

Eine beachtliche Klangfülle kennzeichnet den Auftakt des bestens besuchten Konzerts. Haydns Sinfonie Nr. 27 in G-Dur beweist die intensive Probenarbeit des durch Hörner und Oboen verstärkten Streicherensembles. Zart duftende Nuancen durchziehen den Andante-Satz, gewürzt noch durch Pizzicato-Passagen von Celli und Kontrabass. Auch heikle Pianissimo-Stellen gelingen in erstaunlicher Leichtigkeit. Oft haben auch die beiden jungen Hrnisten Gelegenheit, ihre intonatorische Treffsicherheit zu beweisen, was jedoch nicht immer gelingt.

Ganz klar - das D-Dur-Klavierkonzert von Joseph Haydn markiert den genussvollen Höhepunkt. Susanne Fink, deren Anschlagkultur von Präzision geprägt ist, meistert ihren Solopart in souveräner Weise. Es wird deutlich, dass hier ein heiteres, stellenweise sogar witziges Werk, ganz im Stil der galanten Zeit gehalten, durch den Saal weht. Besonders der zweite Satz lebt von seiner Klangschönheit, ganz liedhaft gelingt der Pianistin die Melodieführung. Arabesken erinnern an im Licht funkelnde Wasserkaskaden, sogar etwas Vogelgezwitscher ist zu vernehmen. Wer sich darauf beim Finale in ungarische Gefilde versetzt fühlt, leigt genau richtig. Einen schönen Kontrast bildet zu diesem feurigen Satzverlauf ein "molliger" Teil samt Trillern und dramatischen Wendungen.

Voller Heiterkeit und sommerlicher Spielfreude nimmt sich das Kammerorchester zum Schluss auch die A-Dur-Sinfonie KV201 von Wolfgang Amadeus Mozart zu Herzen. Was nicht heißen soll, dass durch das umsichtig geführte Dirigat von Roman Speck die Tiefe und der geistige Gehalt der Sinfonie zu kurz kommen würden. Schön ist zu hören, wie sich die Melodien auf die einzelnen Stimmen verteilen, was zu feinsten klanglichen Wirkungen führt. Besonders wird dies im Andante erlebbar, in dem die Bläser bei der Übernahme der Themen von den butterweich intonierenden Streichern auch deren Charakter verwandeln. Sie verdoppeln die Streicherstimmen im Tutti, zeichnen Figurationen melodisch nach, ergänzen Klangpedale und kontinuieren rhythmische Figuren.

Dass Roman Speck gerade diese Sinfonie ins Programm nahm, macht ungeheuer Sinn. Denn unverkennbar weisen spezifische Charakteristika auf das Vorbild Joseph Haydn hin, auch wenn durch das federnde Musizieren die unverwechselbare Mozart-Tonsprache gezeichnet wird. Dies alles findet großen Applaus und mündet in einer Wiederholung des Haydn-Finalsatzes als Zugabe.

Konzert am 14. 6. 2015

Unter der Leitung von Roman Speck spielte das Kammerorchester Bühl-Achern im Friedrichsbau Werke von Haydn und Mozart (Bild: Acher-Bühler-Bote)


2.Mai 2015, Acher-Bühler-Bote

Vorstandswechsel in gutem Einklang

In der Generalversammlung 2015 des Kammerorchesters Bühl/Achern e.V. wurde Bernhard Peter einstimmig zum ersten Vorsitzenden gewählt. Als langjähriges aktives Mitglied und Spieler des Cellos wird er die Interessen des Orchesters führend vertreten.

Elisabeth Lichtner führte das Orchester seit 2001 und übernimmt nun von Andrea Rumpf die Aufgaben des zweiten Vorstands. Für weitere Ämter im Vorstandsteam wurden Isabelle Morgenthaler, Friederike Bodemer und Reinhild Herrmann einstimmig gewählt.

Das 1907 gegründete Streicherensemble, in dem drei Generationen vertreten sind, ist in seiner Form eine einzigartige kulturelle Bereicherung im Raum Bühl/Achern. Das Amateurorchester besteht aus ca. 30 Mitgliedern. Regelmäßig gibt es Konzerte im Sommer und im Advent, sowohl in Kirchen als auch in Konzertsälen oder auf Open-Air-Bühnen. Seit 2012 spielt das Orchester unter der Leitung von Roman Speck.

Ob fortgeschrittener Schüler/Schülerin, Wiedereinsteiger oder Senior – wer Freude am gemeinsamen Musizieren hat, kann sich gerne bei Elisabeth Lichtner (Tel.: 07223/27788) oder Friederike Bodemer (Tel.: 07223/250677) melden oder dienstags zu den Proben im Bürgerhaus Neuer Markt in Bühl (Seiteneingang der Musikschule) von 19.45 Uhr bis 21.30 Uhr kommen.

Die nächsten Konzerte mit Werken von J. Haydn und W.A. Mozart finden am 14. Juni in Bühl im Friedrichsbau und am 28. Juni in der ev. Kirche in Achern jeweils um 20 Uhr statt.